Soziale Kompetenz
Soziale Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, erfolgreich, respektvoll und situationsangemessen mit anderen Menschen und Lebewesen zu interagieren.
Sie umfasst zwischenmenschliche Fähigkeiten wie Empathie, Teamfähigkeit und Konfliktlösung, die essenziell für ein funktionierendes Miteinander sind. Diese Fähigkeiten sind erlernbar. Die Entwicklung sozialer Kompetenzen ist ein fortlaufender Prozess der durch Übung und Selbstreflektion gefördert wird.
Innerhalb der tiergestützten Therapie entstehen durch die sozialen Strukturen des Mensch -Tier - Verbandes vielfältige Situationen der Beziehung und daraus folgende Aktionen, passive wie auch aktive. Sie alle enthalten wichtige Facetten der sozialen Kompetenzen die wesentlich für die Lebensbewältigung sind.
- Empathie: Das Verständnis für Gefühle und Perspektive anderer
- Kommunikationsfähigkeit: Klares, wertschätzendes Zuhören und kommunizieren.
- Teamfähigkeit: Konstruktive Zusammenarbeit
- Konfliktfähigkeit: Probleme konstruktiv lösen und Kritik annehmen
- Selbstreflexion und Selbstregulation: Eigenen Emotionen regulieren und das Verhalten reflektieren
- Verantwortungsbewusstsein und Toleranz: Zuverlässigkeit und Akzeptanz anderer Ansichten
" Der Mensch ist als Gemeinschaftswesen darauf angewiesen, dass er soziale Signale zuverlässig wahrnehmen, richtig deuten und zu seinem Nutzen darauf reagieren kann. Die wesentlichen Anteile der sozialen Kompetenz sind das Beherrschen der nicht verbalen Kommunikation, die Einsicht in die eigene Befindlichkeit und das Erfassen von Stimmungen, Motivation und Absichten bei den Mitmenschen. Eine hohe soziale Kompetenz besteht aus einer großen Sensibilität für zwischenmenschliches Verhalten und der Fähigkeit, mit den Mitmenschen geschickt umzugehen."
Remo H. Largo " Kinderjahre " Piper Verlag München/Zürich 1999



